Und weit und breit keine I-Staffel...

20.09.2020

"Schlag mal den Haltebolzen raus." "Meinste das geht?"

Panzerhaubitze "Wespe" (Sd. Kfz. 124) mit Kettenschaden.                                                           (Lybien 1943)



Panzerhaubitze "Wespe"

Die Panzerhaubitze "Wespe" trat erstmals 1943 auf. Als Basis diente das Fahrgestell des Panzerkampfwagen II Ausf. F, Modifikationen umfassten unter anderem die Vorverlagerung des Motors in die Fahrzeugmitte sowie eine leicht verlängerte Wanne. Es war vorgesehen, jede Panzerdivision mit einer Abteilung Artillerie-Selbstfahrlafetten auszustatten. Das Fahrzeug war klein und beweglich aber nur schwach gepanzert. Ihr 140 PS Maybach-Motor erlaubte eine Höchstgeschwindigkeit von 40 km/h. Da die Fahrzeuge, aufgrund der Reichweite der Haubitze, meist weit hinter der HKL agierten, spielte der ungeschützte, oben offene, Kampfraum kaum eine Rolle. Als Nachteilig erwies sich aber der begrenzte Munitionsvorrat von nur 32 Schuß. Aus diesem Grunde wurden die Wespen stets von Munitionstransportern begleitet.


Gefechtsgewicht: 11,5t

Panzerung: Bis 18mm

Besatzung: 5 Mann

Bewaffnung: 1x 10,5cm leFH 18 L/28, 1x 7,9mm MG

Schussweite Haubitze: 10.650m

Feuergeschwindigkeit: 6 Schuß p.m.